EWS Erodieren

Erodieren findet dort Anwendung, wo komplexe Geometrien mit höchster Präzision erzeugt werden müssen.

Industrien, in denen die Technologie zum Einsatz kommt, sind zum Beispiel der Maschinenbau, Werkzeug- und Formenbau, die Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik sowie die allgemeine Metallbearbeitung. Voraussetzung für das Erodieren sind leitfähige Materialien wie gehärteter Stahl, Titan, Hartmetall oder auch leitfähige hochfeste Keramiken.

 

Startlocherodieren

Das Startlocherodieren wird oft als Vorbereitung für das Drahterodieren verwendet. Hier können selbst in bereits gehärteten Metallen dünne und tiefe Bohrungen gefertigt werden.

 

Technische Daten:

  • Maximale Eintauchtiefe Z = 150mm
  • Verfahrweg x = 300mm, Y = 200mm
  • Lochdurchmesser: von 0,5 bis 3mm

Drahterodieren

Bei der Drahterosion wird mittels eines Metalldrahts eine programmierte Kontur in ein Werkstück geschnitten. Mit unseren fünf Drahterodiermaschinen aus dem Hause Agie sind wir bestens aufgestellt, um auch größere Aufträge in kurzer Zeit zu bearbeiten.

 

Technische Daten:

  • Verfahrweg x = 500mm, Y = 350mm
  • Maximale Z-Höhe = 240mm
  • Ra Wert = 0,2 µm

Senkerodieren

Das Senkerodieren ist ein Verfahren des Funkenerodierens, bei dem sich das Werkstück in einem Bad aus Dielektrikum befindet. Dabei hat die Elektrode die negative Form der zu bearbeitenden Kontur. Beim Annähern der Elektrode an das Werkstück entsteht ab einem bestimmten Abstand ein Funken, der das Material ohne nennenswerte Temperatureinbringung abträgt.

 

Technische Daten:

  • Maximale Eintauchtiefe Z = 250mm
  • Verfahrweg x = 400mm, Y = 300mm

Ansprechpartner

Dieter Roos

Abteilungsleitung Erodieren

Telefon: +49(0)7161 93040-810

Fax: +49(0)7161 93040-33810

E-Mail: dieter.roos@ews-tools.de

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