EWS entwickelt Konzept zur CO2-Reduktion

Jan Mayländer erarbeitet seine Master-Thesis bei EWS im Bereich CO2-Reduktion.

Ein nachhaltiger Schaffensbereich: Jan Mayländer ist bei EWS Masterand zur Ermittlung des CO2-Fußabdrucks. Wir haben nachgefragt, wie Jan in seiner Masterthesis vorgeht und welche Ziele EWS mit den Ergebnissen verfolgt.

 

Wir alle wissen um die Notwendigkeit, CO2 zu vermeiden. Doch die Einsparung liegt nicht immer in der Hand des Einzelnen: Lange bevor Produkte in unseren Alltag treten, bringen sie eine CO2-Historie mit sich. Unter anderem münden der Energieverbrauch bei der Produktion und weite Transportwege in einen hohen Ausstoß von Kohlendioxid. Achten die an der Lieferkette beteiligten Unternehmen nicht auf ihren CO2-Fußabdruck, summiert sich dieser schnell im Endprodukt.

Auch EWS nimmt sich dem eigenen CO2-Fußabdruck an und möchte durch weiteres Einsparen klimaschädlicher Gase die Weichen für die Zukunft stellen. Masterand Jan Mayländer beschäftigt sich seit März mit der Analyse von Energieverbräuchen beziehungsweise Emissionsquellen im Unternehmen. Dazu bietet ihm sein Studiengang Umweltschutz an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen die beste Wissensbasis.

 

Bei EWS bist du damit beschäftigt, ein nachhaltiges CO2-Konzept zu entwickeln. Was motiviert dich daran?

Jan: Getrieben durch die Nachhaltigkeitsdebatte in unserer Gesellschaft ist das Thema zu einem der wichtigsten in der Politik geworden. Dadurch entstehen veränderte Gesetzesanforderung und neue Herausforderungen an Unternehmen. Ich sehe in diesem Bereich sehr gute Zukunftschancen und möchte mich weiter spezialisieren, um später in der Beratung von Nachhaltigkeitsthemen in Unternehmen zu arbeiten. 

Was reizt dich daran, die Thematik speziell bei EWS zu untersuchen?

Jan: Bei EWS ist die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks eine neue Thematik. Die Masterarbeit soll hier den ersten Grundstein für ein Konzept zur CO2-Neutralität legen. Durch die flache Unternehmensstruktur werden Entscheidungen schneller und einfacher getroffen. Das gibt mir das positive Gefühl, dass meine Handlungsempfehlungen zur Verringerung von CO2-Ausstößen schnell umgesetzt werden.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Jan: Derzeit stehen die Literaturrecherche und Einarbeitung in das Thema an. Das bedeutet, dass ich viel am Rechner arbeite, um die theoretischen Grundlagen zu beschreiben. Hierbei bin ich teils im Homeoffice und teils vor Ort. Danach wird eine Analyse von Energieverbräuchen und Emissionsquellen im Unternehmen folgen – und deren Einordnung. Ich werde Gespräche mit Fachabteilungen führen, um die Daten zu ermitteln.