Der digitale Zwilling: die reale Welt in virtuell

EWS nutzt die Technologie des digitalen Zwillings in der eigenen Produktionskette und bietet Kunden die Daten Kunden künftig zum Online-Export an.

Alle Eigenschaften auf einen Blick per virtuellem 3D-Modell

Als einer der dominierenden Treiber der Industrie 4.0 verändert sich der Maschinen- und Anlagenbau derzeit rasant. Prozesse wie etwa das Programmieren CNC-gesteuerter Werkzeug- oder Messmaschinen benötigten noch vor einigen Jahren einen hohen Zeitaufwand und waren damit sehr kostspielig. Heute werden sie immer mehr mit der virtuellen Maschine (VM) oder intelligenter CAM-Software optimiert. Das gestaltet sie deutlicher effizienter und prozesssicherer.

Ein digitaler Zwilling ist das virtuelle 3D-Modell eines Produktes, welches die reale Welt möglichst exakt abbildet. Er bildet die Grundlage für die Kollaboration unterschiedlichster Systeme und ermöglicht zum Beispiel das direkte Auslesen von Form und Lagetoleranzen, zulässiger Oberflächenrauheit oder die detaillierte Simulation ganzer Prozessketten.

Der digitale Zwilling bei EWS

Die Experten bei EWS nutzen die Technologie des digitalen Zwillings unter anderem durch Anhängen sogenannter Product Manufacturing Information (PMI) an das 3D-Modell erfolgreich in der eigenen Produktionskette. Zudem erleichtert EWS durch Bereitstellung DIN-4000-konform erzeugter 3D-Produktdaten auch Kunden die Simulation des Zerspanungsprozesses signifikant.

Dem Modell werden während der Designphase spezielle maschinen- und werkstückseitige Koordinatensysteme zugefügt. Diese ermöglichen ein automatisiertes, dreidimensionales Fügen des Werkzeughalters mit Werkzeug auf dem Revolver sowie den anschließenden Export der Datei direkt von unserer Onlineplattform my.EWS, die zur AMB 2022 live gehen wird.